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Fünf Hörakustiker später

Aktualisiert: 8. Aug.

Es wurde wieder Zeit – Zeit für neue Hörgeräte. 🦻


Nicht nur, weil meine nun 6jährig sind und man sie nach dieser Zeit aufgrund technischer Defekte, Materialverschleiss oder dem veränderten Hörvermögen austauschen sollte, sondern weil ich auch auf diese angewiesen bin.


Und das habe ich erst kürzlich wieder gemerkt…


Zu Hause gibt es bei uns den «Running Gag», dass ich mich immer «auslogge», was nichts anderes bedeutet, als dass ich die Hörgeräte ablege. Nach einem Tag Tragen bin ich auch äusserst erschöpft, denn man muss sich gefühlt doppelt anstrengen. Das macht das Gehirn wirklich müde. Auch hört man nicht mehr so wie mit zwei gesunden Ohren. Ich beschreibe es gerne so, als ob ich im Aquarium sitze. Alles hört sich ein wenig schallend und blechern an.


Wenn aber jemand mit mir zu Hause kommunizieren möchte, muss er es nach dem Ablegen der Hörgeräte nahe meinem linken Ohr machen. Wenn aber das Radio eingeschaltet ist, der Wasserhahn läuft und derjenige einige Meter von mir entfernt steht, wird das nichts. Das irritiert mich nur und ich höre eh nichts – oder etwas komplett anderes.


Wie kürzlich…


Hörgeräte sind Hilfsmittel wie Brillen auch, für die man sich nicht schämen muss.
Hörgeräte sind Hilfsmittel wie Brillen auch, für die man sich nicht schämen muss.

Meine Tochter stand neben mir und ich verstand: «Kannst du mir morgen bitte die Hose schneiden?»


Ich schaute sie verwundert an: «Ich soll dir die Hose schneiden? Welche Hose?»


Sie lachte: «Nicht die Hose. Kannst du mir morgen bitte die Wassermelone schneiden?»


Da musste ich auch lachen. 😂


Solche Missverständnisse gibt es aber noch oft. Zum Glück ist mir keiner böse, wenn ich nicht alles auf Anhieb verstehe, oder er sich mehrmals wiederholen muss. Alle haben eine Engelsgeduld mit mir, aber ich mache das auch nicht, um jemanden zu ärgern. Ab und an ist es einfach ein Rätselraten, was da gerade gesagt wurde – also frage ich lieber nach und das kann zwei- bis dreimal sein.


Die Suche nach einem geeigneten Hörakustiker hat meine Geduld aber schon so manche Male auf die Probe gestellt. Denn seit Anbeginn fühlte es sich wie eine Odyssey in 5 Akten an – langwierig, schwierig, nervenaufreibend und enttäuschend. Ein Auf und Ab der Gefühle, um es mal dramatisch auszudrücken.


Nachfolgend erzähle ich dir deshalb gerne mal meinen etwas holprigen Weg zu meinen ersten, aber auch den neuesten Hörgeräten.


Seit 2018 höre ich auf dem rechten Ohr nichts mehr, aber erst 2019 kam heraus, warum das so ist.
Seit 2018 höre ich auf dem rechten Ohr nichts mehr, aber erst 2019 kam heraus, warum das so ist.

2018 fingen meine körperlichen Beschwerden an.


Eines Tages wachte ich mit Schwindel, Übelkeit, Nackenschmerzen und irgendwann dann mit einem tauben, rechten Ohr auf. Mein damaliger Hausarzt nahm mich und meine Symptome nicht ernst und schickte mich lieber immer wieder nach Hause – mal mit Schmerzmitteln, oder auch mit überflüssigen Floskeln wie, «dass man als Mutter eben öfter krank ist», oder, «dass ich mir wegen den Nackenschmerzen neue Kissen kaufen sollte».


Das alles half natürlich nichts und erst ein Jahr später wusste man dann, was los war:

Ich hatte einen Hirntumor am Gleichgewichts- und Hörnerv, ein sogenanntes Akustikusneurinom oder auch Vestibularisschwannom.


Die beiden Hirnnerven hatte er mir mittlerweile kaputt gemacht und nach der Operation hatte ich Physiotherapie, um das Gleichgewicht zu trainieren und Logopädie, da ich auch noch eine Gesichtslähmung bekommen hatte. Diese ist ebenfalls bis heute vorhanden – mittlerweile mit Spastiken und ab und an Nervenschmerzen.


Mein Ohr hat mir aber auch so einige Nerven gekostet, nicht nur durch die fehlende Funktionalität.


Dabei hätte es so einfach sein können…


Meine ersten Hörgeräte: Audéo B von Phonak.
Meine ersten Hörgeräte: Audéo B von Phonak.

Wir haben einige Hörakustiker in unserer Stadt und nachdem es mir nach der Operation besser ging, klapperte ich die Bekanntesten ab. Bei den ersten beiden war mir sofort klar, dass hier nichts zustande kommt. Ich wurde immer recht schnell abgefertigt.


Beim Dritten hatte ich dann einen Termin und die Hörakustikerin nahm sich auch Zeit und erklärte mir, welches Hörsystem für mich in Frage kommen würde. Bei diesem Anbieter kaufte ich auch meine ersten Hörgeräte – die CROS-Versorgung Audéo B von Phonak.


Kurz zur Erklärung, weil ich öfter gefragt werde, warum ich zwei Hörgeräte trage:

Am rechten, gehörlosen Ohr hat das Hörgerät ein eingebautes Mikrofon, welches die Schallwellen aufnimmt und an das linke Hörgerät sendet. So ist ein Rundumhören möglich und man kann mich auch von rechts oder hinten ansprechen. Ohne die Hörgeräte ist das nicht mehr möglich.


Leider habe ich schon sehr schlechte Erfahrungen mit Hörakustikern gemacht.
Leider habe ich schon sehr schlechte Erfahrungen mit Hörakustikern gemacht.

Die Hörakustikerin sah ich aber nach dem Termin nie wieder und hatte nur noch mit dem Personal zu tun, welches nicht sehr dienstleistungsorientiert war. Sie waren immer gestresst und liessen ihren Unmut an mir aus. Entweder kam ich ihrer Meinung nach für die Hörgerätereinigung zu spät (angeblich musste man alle drei Monate kommen), dann brauchte ich Ersatzteile für ein Hörgerät, weil die Elektronik kaputt gegangen war, und man zeigte mir anhand des Gesichtsausdrucks, wie nervig man es fand, die Hörgeräte einschicken zu müssen. Dann wurde ich immer wieder darauf hingewiesen, dass ich keine E-Mails schreiben, sondern Termine telefonisch vereinbaren sollte – was mit einer Hörschädigung auch echt «praktisch» ist… - oder ich verstand das Personal akustisch nicht, weswegen sie ebenfalls genervt waren, da sie sich wiederholen mussten.


Also manchmal frage ich mich schon, ob einige nicht falsch in ihrem Beruf sind… 🙄


Zum Glück meldete sich eine junge Inhaberin eines anderen Hörakustikgeschäfts bei mir. Sie war via Instagram auf mich aufmerksam geworden und die neu gegründete Firma bot Hörgeräte im Abo an.


Man muss nämlich wissen, dass Hörgeräte sehr teuer sind – dazu später mehr.


Wir verstanden uns aber auf Anhieb und es war eine lockere, nette Atmosphäre. Man nahm sich Zeit für mich und fertige mir sogar ein Ohrpassstück an, ein sogenanntes Otoplastik. Hierfür wurde ein Silikonabdruck meines rechten Ohrs gemacht. Das massgefertigte Ohrpassstück ist das Verbindungsstück zwischen dem Ohr und den Hörgeräten und hilft bei der Schallübertragung und auch, dass man das Hörgerät nicht verliert. Da ich auf dem rechten Ohr gehörlos bin und auf dieser Kopfseite auch weniger Gefühl besitze, fällt es mir manchmal schwer zu sagen, ob das Hörgerät noch drin oder rausgerutscht ist. Das Otoplastik hat geholfen.


Aber leider passierte dann etwas, was mich wieder enttäuschte… 😞



Die Firma meldete Konkurs an und mir blieb nichts anderes übrig, wieder zu dem anderen Anbieter zu gehen.


2025 erhielt ich dann von ihm ein Schreiben, dass es keine Ersatzteile mehr für meine Hörgeräte geben würde und ich Neue brauchte. Auch in Anbetracht, dass meine bald 6jährig wären. Ich war gar nicht begeistert von dieser Nachricht.


Denn da stand ich wieder – unter anderem mit der Frage, wie es weitergehen sollte.


Bei diesem Anbieter bleiben, oder doch einen anderen suchen?

Aber zu welchem sollte ich gehen?

Und gab es vielleicht noch einen anderen Anbieter bei uns?



Durch Zufall sah ich dann bei einem nahgelegenen, kleinen Optiker, dass er auch Hörgeräte hatte. Meine Tochter brauchte eine neue Brille und bei dieser Gelegenheit fragte ich den Inhaber nach den Hörgeräten. Er sagte, dass er Optiker und Hörakustiker sei.


Ich freute mich, da er und seine Angestellten einen netten Eindruck machten und wir redeten kurz, um dann einen Termin abzumachen. Er meinte, er hätte Geräte für mich.


Ein paar Tage später holte ich diese ab. Es waren die I70R von Phonak, ebenfalls eine CROS-Versorgung.


Es ging aber alles recht schnell – er nahm sich nicht viel Zeit, fragte mich nicht nach meinen Wünschen und stützte sich nur auf das, was ich ihm im Vorneherein gesagt hatte: Dass ich bis dato eine CROS-Versorgung hatte, ich auf dem rechten Ohr gehörlos wäre und ich wieder einen Härtefall-Antrag bei der Invalidenversicherung (IV) einschicken würde.


Die CROS-Versorgung I70R von Phonak.
Die CROS-Versorgung I70R von Phonak.

Die IV ist in der Schweiz für die Unterstützung von Hilfsmitteln zuständig. Hierfür kann man einen Antrag ausfüllen und an die IV senden, welche diesen dann prüft. Ich gelte durch meine Erkrankung als Härtefall, muss aber bei jedem Neukauf von Hörgeräten einen neuen Antrag ausfüllen und einreichen. Es folgt auch immer noch eine Abklärung im Krankenhaus bei dem zuständigen HNO-Arzt. Das kann sich immer etwas in die Länge ziehen und die IV zahlt auch nicht immer und schon gar nicht alles.


Bei einem bewilligten Antrag und einem Hörgerät zahlen sie CHF 860.00 und bei zwei Hörgeräten CHF 1'650.00. Je nach Hörgeräten scheint das etwas wenig zu sein, aber immerhin. Meine erste CROS-Versorgung hat knapp CHF 5'000.00 gekostet, wobei die IV damals etwas mehr gezahlt hat. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass man bei einem bewilligten Antrag einen stolzen Preis selber zahlen muss.


Meine Hörgeräte zeige ich gerne - auch mit dem tollen Hörgeräteschmuck von Deafmetal.*
Meine Hörgeräte zeige ich gerne - auch mit dem tollen Hörgeräteschmuck von Deafmetal.*

Ich denke, dem Hörakustiker in seinem kleinen Shop war wichtiger, Geld zu verdienen – und so stellte er mir einen Kostenvoranschlag von knapp CHF 7'000.00 aus.


Ich bin fast vom Stuhl gefallen! 😲


Trotzdem habe ich diesen der IV gesendet, denn nebst dem Antrag und allen Angaben, muss man auch die Kopie seines Ausweises und einen Kostenvoranschlag mitschicken.

Da war mir aber schon klar, dass ich nicht drum herumkomme, doch noch einen anderen Kostenvoranschlag einzuholen. Das teilte ich der IV auch mit.


Aber wo sollte ich hingehen? Ich war mal wieder echt enttäuscht.


Dann kam es aber zu einem überraschenden Zufall…


Die CROS-Versorgung Vivia von GN ReSound.
Die CROS-Versorgung Vivia von GN ReSound.

Mein Mann wollte unbedingt eine neue Brille haben. Auch er hatte sich eine Brille (und seine Erste überhaupt) bei dem kleinen Optiker besorgt, doch war er alles andere als zufrieden. Ihm gefiel die Brille nicht, dabei hatte ihm der Optiker nur zwei Brillen zur Auswahl gegeben. Auch ich fand die Brille etwas gewöhnungsbedürftig und sagte meinem Mann, er würde wie ein «80er-Jahre-Zuhälter von der Reeperbahn» aussehen. 🤭


Also googelte er nach anderen Optikern und wurde in der Altstadt fündig. Er vereinbarte sofort einen Termin, um danach freudestrahlend nach Hause zu kommen und mir zu berichten, dass er nun vier Brillen testen dürfe und er eine tolle Optikerin hätte. Sie nahm sich viel Zeit, es gab einen kostenlosen Sehtest und und und.


Durch Zufall hatte er aber auch gesehen, dass sie Hörgeräte anbieten. Mich erstaunte das, denn der Anbieter ist für seine Brillen bekannt. Aber sogleich vereinbarte auch ich einen Termin.


Schaden kann es nichts, oder?


Beim sechsten Hörakustiker fühle ich mich wohl.
Beim sechsten Hörakustiker fühle ich mich wohl.

An dem besagten Nachmittag ging ich zu dem Termin.


Der junge, aufgeschlossene und sympathische Hörakustiker nahm sich zwei Stunden Zeit und nahm mich und meine Anliegen sofort ernst. Er zeigte mir verschiedene Geräte und was für mich in Frage kommen würde. Ich bekam sogar einen Kaffee (und schon hat man 10 Pluspunkte bei mir!). 😁 Er fragte mich auch, was ich mir wünschen würde und ich sagte ihm, dass mir vor allem die Funktionalität wichtig ist – dass Störgeräusche ausgeblendet werden und ich mich zum Beispiel in einem Restaurant mit den Menschen unterhalten kann.


Er sagte mir, dass er in meinem Fall, auch wegen dem gehörlosen Ohr, bei einer CROS-Versorgung bleiben würde. Es gibt zwar auch In-Ohr-Geräte, aber es könnte passieren, dass mein linkes, noch funktionierendes Ohr dadurch mehr geblockt werden könnte. Das könnte dann zu Verständnisproblemen kommen. Er bot mir aber an, dass ich mehrere Hörgeräte testen könnte.


Letztlich entschied ich mich aber dazu, eine weitere CROS-Versorgung zu testen, da ich damit schon Erfahrung habe und gut klarkomme. Dann sagte er, er hätte die Passenden für mich – von sehr guter Qualität und Funktionalität, aber nicht zu teuer.


Meine neue CROS-Versorgung: Vivia ReSound.
Meine neue CROS-Versorgung: Vivia ReSound.

Die Hörgeräte sind von GN ReSound. Links trage ich die GN ReSound Vivia VI760S-DRWC und rechts GN ReSound CROS CX160S-DRWC.


Die Marke GN ReSound kannte ich bis dahin noch nicht, es ist aber eine dänische Marke und dafür bekannt, Hörgeräte mit der neuesten KI-Technik auszustatten. Die Vivia-Serie setzt auf einen neuen KI-Chip, der Sprache in lauter Umgebung hervorheben soll, ohne alles andere komplett auszublenden.


Und ich durfte die Hörgeräte schon in der Farbe aussuchen, die ich wollte – natürlich wieder in Gold. 😍


Aber hast du gewusst, dass Hörgeräte immer direkt beim Hersteller bestellt und wieder zurückgeschickt werden, wenn man diese nicht mehr braucht oder auch nicht mehr will? Auch, wenn es nur innerhalb einer Testphase war? Hörgeräte werden nämlich nicht gebraucht weitergegeben, es werden jedoch einzelne Ersatzteile verwendet – vor allem funktionsfähige Elektronik. Gründe sind zum Beispiel Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit, aber auch Hygiene. Ich persönlich möchte auch kein «benutztes Hörgerät» tragen.


Der Hörakustiker sagte mir dann aber noch, dass man Hörgeräte jedes halbe Jahr reinigen lassen sollte – das würde reichen und, dass es für meine Phonak-Hörgeräte sogar noch bis Juni 2027 Ersatzteile gibt.


Muss ich jetzt noch mehr zu meinen vorherigen Erfahrungen mit Hörakustikern sagen? 🤷‍♀️



Nun teste ich die ReSound-Hörgeräte seit einiger Zeit und muss sagen, dass ich mit ihnen wirklich gut klarkomme. Wie anfänglich erwähnt, klingt alles etwas blechern und schallend. Doch ist der Klang viel natürlicher und klarer als bei meiner ersten CROS-Versorgung. Auch sind die Hörgeräte kleiner und etwas leichter.


Ich machte beim Hörakustiker noch den Scherz, dass die Hörgeräte zwar immer kleiner werden, dafür aber die Akkus immer grösser. 😄 Der ist wirklich gross und schwer, aber die Handhabung ist easy.


Der Akku lädt die Hörgeräte für 36 Stunden auf. Stimmt etwas nicht – zum Beispiel, wenn der Akkustand tief ist, oder ich das rechte Hörgerät verlieren würde – schlägt das andere Hörgerät Alarm. So gibt es verschiedene, kurze Melodien. Auch werden die Hörgeräte von einer App gesteuert und ich kann mit dieser die Hörgeräte sogar lokalisieren, wenn ich sie verlegen oder verlieren würde.


In der App kann ich die Hörgeräte auch selbstständig regeln. Zum Beispiel leiser oder lauter stellen, eine Klangoptimierung vornehmen, oder die Sprachklarheit ändern. Zum Beispiel, wenn ich in einer lauten Umgebung bin.


Auch die Bluetooth-Funktion finde ich richtig gut. Die Hörgeräte verbinden sich automatisch mit meinem Smartphone . Schaue ich auf meinem Handy ein YouTube-Video, wird der Ton direkt auf mein linkes Hörgerät übertragen.


GN ReSound unterstützt auch Auracast™ – einen neuen Bluetooth-Standard für öffentliche Audioübertragungen. So können beispielsweise Durchsagen in Bahnhöfen, Flughäfen oder Kinos künftig direkt auf kompatible Hörgeräte übertragen werden, sofern die jeweilige Einrichtung Auracast™ anbietet.


In zwei Wochen habe ich aber wieder einen Termin beim Hörakustiker. Dann besprechen wir die erste Testphase, was noch optimiert werden könnte und ob ich überhaupt zufrieden bin.


Ich kann aber jetzt schon sagen, dass ich sehr zufrieden bin – mit den Hörgeräten, aber auch mit meinem sechsten Hörakustiker. 💯


Ich bin sehr happy mit den neuen Hörgeräten.
Ich bin sehr happy mit den neuen Hörgeräten.

Von den Kosten her liegen meine ReSound-Hörgeräte übrigens bei rund CHF 4'500.00 – was ich absolut in Ordnung finde. Ich brauche auch keinen Schnickschnack. Ich muss mit diesen zum Beispiel nicht schwimmen gehen, was einige Hörgeräte heutzutage können – sogar tauchen wäre möglich. Auch kann man über diese telefonieren, wobei ich kein grosser Fan davon bin, seit ich einseitig gehörlos geworden bin. (Aber wem mache ich hier was vor? Ich mochte telefonieren noch nie.) 😏


Termine kann man aber zum Glück auch online oder via E-Mail machen. So habe ich die Termine in der HNO-Klinik auch kürzlich erst verschoben. Die IV schickt einen ja noch einmal zum Ohrenarzt. Zwar hat sich meine Hörschädigung seit dem letzten Antrag nicht verändert und wird es auch nicht mehr – ich bin und bleibe auf dem rechten Ohr gehörlos – aber ich verstehe diese Massnahme. Vor sechs Jahren hatte ich allerdings nur einen Termin, dieses Mal habe ich gleich drei Termine bekommen: eine Erstbesprechung, dann einen Hörtest und zum Schluss noch eine Nachbesprechung. Und alle Termine sind erst im Oktober.


Ob die IV nach der Abklärung den Antrag bewilligt, weiss ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Trotzdem weiss ich bereits jetzt schon, dass ich die Hörgeräte behalten werde.


Wenn du aber auf dem Laufenden bleiben möchtest – auch, was sonst so in meinem Leben passiert – folge mir gerne via Instagram.


Alles Liebe und immer schön gesund bleiben,

Anne 💛


Anmerkungen:

Ich erzähle grundsätzlich nur von meinen Erfahrungen, die nicht mit den Erfahrungen anderen kompatibel sein müssen.

Ich bin auch nicht bei der IV gemeldet und beziehe keine IV-Rente. Hier geht es nur um die Unterstützung von Hilfsmitteln, wofür die IV in der Schweiz zuständig ist.

Aus Rücksicht auf die Hörakustiker, habe ich deren Namen nicht angegeben.

*Ich bin stolze Markenbotschafterin der finnischen Marke Deafmetal. Sie stellen tollen und praktischen Schmuck für jedes Hörgerät (HdO / IdO) her.

Wenn du noch Fragen hast, komm gerne ungeniert auf mich zu und schreibe mir eine Nachricht.

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