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Meine fünf Tipps für einen gelungenen Londontrip [inkl. Harry Potter]

Aktualisiert: 11. Sept 2018

London ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Die Stadt ist voller Leben, Multikulti und man kann immer etwas entdecken – sei es kulturell oder kulinarisch. Da ich öfter sehe, dass einige ratlos sind, wenn sie alleine oder mit ihrer Familie nach London reisen, kommen hier meine Tipps zu einem gelungene Kurztrip oder Urlaub in einer der schönsten und pulsierenden Hauptstädte dieser Welt.

TIPP 1: Sleep well my dear. Voraussetzung für einen gelungenen (Kurz-)Urlaub ist die richtige Unterkunft und von denen gibt es in London mehr als genug. Dies jedoch auch in den unterschiedlichsten Preisklassen. Als ich letztens in London war, war ich im The Sanctuary House Hotel und obwohl das Hotel „nur“ drei Sterne hat, war es mehr als zufriedenstellend. Ein schönes, gepflegtes Zimmer mit Bad, inklusive Frühstück. Und wer noch einen Absacker braucht, geht einfach in das unten im Haus befindliche Pub. Es ist unglaublich gemütlich, schön und wie man sich ein englisches Pub vorstellt. Und was auch wichtig ist: Das Personal ist sehr nett und man kann alleine, mit Freunden oder als Familie in dem Hotel die passenden Zimmer finden. Doch man sollte stets mit Reservierung anreisen, denn auch das Sanctuary House Hotel ist oft ausgebucht. Webseite: http://www.sanctuaryhousehotel.co.uk/

TIPP 2: Good food. Obwohl in London nicht alles günstig ist, kann man doch für günstiges Geld gut essen. Es gibt an jeder Ecke kleine Bistros mit zum Beispiel Salaten, warmen Sandwiches oder dem bekannten Fish & Chips. Was man jedoch nicht versäumen sollte, ist das Full English Breakfast. Das in unseren Gefilden als „englische Frühstück“ bekannte Essen besteht aus einem Spiegelei, Black Pudding [einer Wurst aus Haferflocken und Schweineblut], einer Schweinefleischwurst, Speck, einer halben und gegrillten Tomate, einem ebenso gegrillten Champignon und Baked Beans. Wer mit tierischen Produkten nichts anfangen kann und dem sich beim Lesen gerade der Magen umgedreht hat, kann auch die vegetarische Variante wählen. Diese wird auch oft angeboten, so wie im The Sanctuary House Hotel, wo das Frühstück [ich hatte allerdings nicht die vegetarische Variante] exzellent geschmeckt hat und im Zimmerpreis enthalten war.


Neben dem üppigen Frühstück gibt es noch etwas anderes, was man ausprobieren sollte: The Afternoon Tea (bei uns auch „Tea Time“ genannt), welche man vor allem am späteren Nachmittag serviert bekommt. Ich habe sie letztens auch früher erhalten, da viele Cafés und auch Restaurants diese zu jeder Tageszeit anbieten. Aber Achtung! Die Preise variieren, je nach Ort und Angebot. Möchte man eine Teezeremonie geniessen, zahlt man zwischen 50 bis 500 Pfund. In der grösseren und damit auch teuren Variante erhält man jedoch auch verschiedene Sandwiches. Ich hatte eine unglaublich leckere, aber kleinere Variante im The Tea Terrace. Dort beinhaltet war für wenig Pfund Schwarztee mit Milch und zwei Scones. Scones sind kleine Brötchen, die Gebäckstücken ähnlich sind. Sie werden mit Streichrahm und Konfitüre serviert und passen ideal für einen kleinen und süssen Snack am Nachmittag. Süss im Übrigen ist auch die Einrichtung des The Tea Terrace Cafés. Ich fühlte mich ein bisschen wie Cinderella, denn dort standen grosse Prinzessinnenstühle in Hellblau und Rosa sowie märchenhafte Kutschen. Webseite: http://www.theteaterrace.com/


Auf der Suche nach einem Restaurant für die ganze Familie, in welchem man ein Mittag- oder Abendessen geniessen kann? Dann probiert das Rainforest Restaurant aus. Ein besonderes Restaurant, welchem dem Regenwald nachempfunden ist. Überall stehen [unechte] Bäume und Blätter bedecken die Wände. Unter diesen gucken [ebenfalls unechte] Affen und Elefanten hervor, welche sich bewegen. Alle paar Minuten wird ein Regenunwetter nachempfunden, in dem das Licht gedämpft wird und Donner durch das Restaurant hallt. Daher ist das Restaurant zwar nicht gerade das Leiseste, doch die Atmosphäre ist wirklich einzigartig. Auch das Essen ist sehr gut und im Shop oberhalb des Restaurants können Shirts und plüschige Regenwaldbewohner gekauft werden. Webseite: http://therainforestcafe.co.uk/


Selbst die englische Schokolade sollte probiert werden. Ich weiss, es klingt etwas anmassend, wenn man aus dem Land der weltbesten Schokolade kommt. Doch der Europäische Sitz von der 1824 gegründeten Marke Cadbury befindet sich sogar bei uns in der Schweiz und die Schokolade ist wirklich sehr lecker. Gerne kaufe ich mir deren Schokoladenriegel und meine Favoriten sind Twirl und Flake. Diese kann man sich übrigens auch im Duty Free am Flughafen, auf dem Weg nach Hause, kaufen.


TIPP 3: Let’s go shopping! In der Oxford Street findet man alles, was das Herz begehrt. Von günstigen Bekleidungsläden wie Topshop und Primark bis hin zu einem grossen Disney Shop mit Spielsachen und Plüschtieren oder auch Boots, einer Drogerie mit Apotheke. Wer jedoch etwas Besonderes sucht, quasi eine Shoppingmöglichkeit mit Sightseeing, sollte einen Abstecher auf den Camden Market machen. Dieser ist einer der bekanntesten und grössten Märkte der Stadt und befindet sich am alten Hafen von London. Verkaufsstände reihen sich an Verkaufsstände und es ist alles andere als ein Flohmarkt. Dort gibt es nur neuwertige Produkte und man kann mit den Verkäufern verhandeln. Von selbstgestalteten Turnschuhen bis hin zu T-Shirts, Foodständen und sogar einer Gin-Destilliere findet man dort alles. Es ist bunt, voller Leben und äusserst sehenswert. Mein Tipp: Geht am Abend hin, denn die Stimmung mit all den Lichtern ist grossartig! Webseite: https://www.camdenmarket.com/



Neben den bekannten Einkaufsmöglichkeiten sollte man unbedingt auch einmal in einen der Buchläden in und um London vorbeischauen. Sie sind so, wie man sie sich auch vorstellt: In alten Gebäuden mit oftmals alten Wendeltreppen aus Holz, um in mehreren Etagen in den Büchern stöbern zu können, die bis zur Decke hochreichen. Hachards ist eine von diesen und die älteste Buchhandlung, die es in London gibt. Sie existiert seit 1797 und man findet dort alles: Von Klassikerin über Neuerscheinungen bis hin zu wunderschön illustrierten Kinderbüchern. Und in England sind die Bücher günstiger als bei uns, weswegen ich mir immer gern Bücher mitnehme und auch gerne Bücher in englischer Sprache lese. Webseite: https://www.hatchards.co.uk/


TIPP 4: For a little magic. Über Harry Potter müssen ich ja eigentlich keine Worte mehr verliert werden. Doch um es noch einmal hervorzuheben, ist ein Besuch in den Warner Bros. Studios wirklich jeden Cent wert und verzaubert Klein wie Gross! Man bekommt einen Einblick, wie die Filme entstanden sind und wessen Kinder von Harry Potter begeistert sind, sollte ihnen den Gefallen tun, dorthin zu fahren. Dies gilt auch für alle Erwachsene, die Fans des Zauberers sind – so wie ich einer bin.

Gerne gebe ich hierfür nachfolgend ein paar Tipps:


- Wir nahmen einen Flug von Zürich nach London, welcher 1:15h dauerte.

- In London löst man am besten Tageskarten, um in und um London mit dem Zug unterwegs zu sein. Es ist wirklich sehr easy und man hat innert einem Tag die Route raus. Die Underground hat natürlich auch Namen, doch kann man sich auch nach den Farben orientieren. Die Studios liegen übrigens in der Zone 6 [Londoncity ist Zone 1] und die Kosten sind abhängig vom Tag, aber auch der Tageszeit. Nimmt man erst die U-Bahn nach 9h oder nach 12h bezahlt man weniger. Wir bezahlten immer um die 20 Pfund für zwei Personen.

- Die Reise zu den Studios dauert ca. eine Stunde und man kann ab Station London Euston den Zug Richtung Haltestelle Watford Junction nehmen. Dort angekommen, steigt man auf einen der Doppeldeckerbusse um, die nicht zu übersehen sind. Sie sind mit „Harry Potter“ angeschrieben. Pro Person bezahlt man 2,50 Pfund für die Hin- und Rückfahrt. Deshalb sollte man das Ticket auch für die Rückfahrt behalten.

- Die Tickets für die Studio Tour muss man sich unbedingt vorab online bestellen. Zu Stosszeiten hat man kaum Chancen an einer Tour teilnehmen zu können, denn pro Tour sind ungefähr 100 Personen involviert und die Tour dauert um die zwei Stunden. Auf den Tickets steht auch die Tourzeit und man kann ein ganzes Paket buchen. So unter anderem mit Digital Guide und Guidebook.

- Mitgebrachtes Essen ist erlaubt, allerdings darf man dieses nur im Restaurant in der Mitte der Tour essen. Dort bekommt man aber auch Essen zu kaufen, wie auch das bekannte Butterbeer.

- Die Tour ist übrigens nur bis zum Eingang in die Great Hall geführt, danach kann man sich alleine bewegen und die einzelnen Stationen geniessen.

- An vielen Stationen kann man an auch interaktiven Aktionen teilnehmen: Auf einem Besen reiten, aber auch diverse Fotos von sich schiessen lassen. Das erste Foto kostet 14 Pfund, alle weiteren 7 Pfund. Sein Video auf dem Besenritt kostet pro Person 25 Pfund.

- Das Fotografieren und Filmen ist fast überall erlaubt.

Webseite: https://www.wbstudiotour.co.uk/de

IPP 5: Just a little bit more.

Nachfolgend habe ich noch ein paar letzte Tipps:

- Die Anreise nach London ist ideal ab Zürich und der Flug dauert 1.15h. Nach der Ankunft kann man die Oyster Card lösen, die einen ganzen Tag gültig ist und mit welcher man in der Underground (U-Bahn) unterwegs sein kann. Dies ist der schnellste und einfachste Weg in London von einem zum anderen Ort zu kommen. Und die Verbindungen sind wirklich toll. - Wem das englische Bier zu stark ist, sollte Cider probieren. Dies ist eine Biermischung mit Limonade, ähnlich unserem Panaché (Radler). Besonders Strongbow oder Honey Dew schmecken gut, doch die Pubs bieten auch andere Getränke wie Cola oder Wein an. - Diese Sehenswürdigkeiten sollten wirklich einmal besucht werden: Big Ben, Westminster Abbey, London Bridge, London Eye, Buckingham Palace, Tower of London, der Hyde Park mit dem Speaker’s Corner. Auch ein Spaziergang an der Themse oder eine Bootsfahrt macht Spass und in London hat es einige Museen, wie das Madame Tussaud und das Ripley’s Believe It Or Not, welches selbst Kinder begeistern wird.