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LEGAL LOOKBOOK | #Workingmom

Ich bin gerne eine #Workingmom.

Die ersten Jahre war ich zwar gerne zu Hause und betreute mein Kind, seit sie jedoch in den Kindergarten geht und ich auch wieder gesund bin, gehe ich wieder arbeiten.


Falls man sich nun fragt, was ich mache: Ich bin im Rechtswesen tätig.

Es ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, welcher ich gerne nachgehe. Man kann sich aber vorstellen, dass ich zu dieser nicht in Used Look Jeans erscheine. Doch es ist gar nicht so einfach zu zeigen, was frau so alles im Schrank hat. Wenn es nämlich danach gehen würde, würde dieser Blogbeitrag mehrere Seiten lang sein. Nun habe ich mich aber für drei Outfits entschieden, die für kombinierbare Beispiele stehen. Für diese nehme ich Euch nicht nur mit in meinen Kleiderschrank, sondern quasi auch mit an meinen Arbeitsplatz.



Der Kontakt mit den Rechtsanwälten wie auch den Klienten ist jeden Tag aufs Neue spannend, aber mir ist bewusst, dass nicht jeder aus diesem Metier kommt und damit etwas anfangen kann. Was jedoch viele wissen ist, dass Juristen gerne Anzüge tragen. Natürlich nicht immer, denn ein Businessoutfit kann viel mehr sein. Vor allem viel mehr als grau, dunkel oder langweilig. So hoffe ich, dass ich nachfolgend auch ein paar Tipps für Euch habe.



Mein erstes Outfit ist ein schlichtes, wenn auch schickes Etuikleid. Dieses gibt es in verschiedenen Farben wie etwa in Grau. Zu diesem kann man jedoch Strumpfhosen aus beispielsweise Nylon tragen, wenn es kälter wird. Kombiniert mit einem roten Mantel oder beigen Trenchcoat sieht der Gesamtlook gleich etwas frischer aus. Trotzdem ist solch ein Etuikleid fast unverzichtbar, denn es ist von eleganter Schlichtheit und schnell gewählt, wenn man keinen Anzug tragen möchte.



Das zweite Outfit ist ein klassischer, schwarzer Anzug. Diesen kombiniere ich mit einer hübschen, weissen oder andersfarbigen Bluse. Das Gute ist, dass man den Blazer auch nicht unbedingt tragen muss, wenn man zum Beispiel zur Hose einen Pullover trägt. Dazu noch Pumps oder Highheels und schon ist ein stylisher Look komplett.



Das letzte Outfit, welches ich Euch zeigen möchte, ist eher etwas legerer, doch perfekt für ein internes Meeting. Es ist schick und doch ungezwungen und besteht aus einem Bleistiftrock (Pencil Skirt), einem Pullover und Pumps. Auch bei diesem Outfit darf man ruhig Mut zur Farbe haben und die Schuhe farblich dem Pullover anpassen. Und nebst einem Pullover kann man zum Bleistiftrock auch eine schöne Bluse tragen. Dann mit oder ohne Pullover, je nach Wetter, Lust und Laune.



Zum Schluss habe ich noch ein paar Tipps für Euch:


1) Kauft die Kleidung am besten nicht online. Es ist zwar einfach und schnell, doch vor allem für Anzüge lohnt sich der Gang ins Geschäft. Denn man kann vor Ort sehen, ob er auch wirklich perfekt passt.


2) Lasst Euch hierbei gerne auch von einem Verkäufer beraten. Dieser kann Euch ebenso Kombistücke zusammenstellen und aufzeigen, was Euch und Eurem Körper schmeichelt.


3) Passt die Outfits jedoch nicht nur Eurem Faible an, sondern achtet auch darauf, was Eurem Hautton schmeichelt. Wenn Ihr eher hellere Haut habt, verzichtet lieber auf Farben wie etwa Beige, da Euch diese Farbe noch fahler aussehen lassen könnte. Und auch Neonfarben sind nicht unbedingt vorteilhaft.


4) Wer auf Secondhandkleidung steht und so auch gleich der Umwelt etwas Gutes tun möchte, wird in einigen Secondhandläden fündig. Oftmals verstecken sich dort wahre Schätze, wie etwa besonderer Schmuck oder auserwählte Kleider. Auch sollte man die Augen bei den hiesigen Sales offen halten. Dort kann man auch noch gute Sachen zu günstigen Preisen ergattern.


5) Man sollte jedoch nicht am falschen Ende sparen. Für einige Kleidungsstücke muss man vielleicht etwas tiefer in die Tasche greifen, doch hat man auch längerfristig gesehen Freude an diesen auserwählten Stücken.



6) Investiert am besten in Kleidungsstücke, welche kombinierbar sind, wie etwa Blusen oder Blazer.


7) Man muss von einigen Kleidungsstücken auch nicht zig Paar haben, doch lohnt sich das Investment unter anderem in gute Schuhe. Auch hier geht die Qualität vor und am besten trägt man als Frau schicke, flache Schuhe oder Pumps. Diese sind vor allem bei einem langen Arbeitstag von Vorteil. Man sollte aber die Finger von Turnschuhen lassen. Ich finde, diese passen in das Privatleben, doch nicht in eine Kanzlei.


8) Auch als Jurist darf man ruhig Farben tragen. Ein farbiger Pullover wertet einen zum Beispiel schwarzen Rock gleich auf. So habe ich mir erst kürzlich einen wunderschönen, sonnengelben Pullover gekauft, der perfekt zum Herbst passt. Diesen kombiniere ich gerne mit dem schwarzen Bleistiftrock, blickdichten Strumpfhosen und passenden Pumps. Doch wer lieber ganz in Schwarz geht, darf auch mit einem farbigen Mantel oder Blazer trumpfen.


9) Weniger ist mehr. Dies gilt meiner Meinung nach vor allem beim Schmuck. Persönlich trage ich am liebsten dezenten Goldschmuck, denn zu viel Schmuck oder lange, mehrgliedrige Halsketten könnten leicht den Anschein von Protz machen.


10) Nachfolgend noch meine persönlichen (Lieblings-)Must-Haves. Es sind Basics, welche ich gut kombinieren kann, wie etwa verschiedenfarbige Blazer, gutsitzende Stoffhosen, einen massgeschneiderten Anzug, mehrere Blusen in diversen Farben, bequeme Pumps in ebenfalls diversen Farben sowie ein paar Mäntel. Von diesen habe ich einen in Schwarz, Grau, Rot und Beige.



Nun sind all meine Tipps natürlich kein Muss und wiederspiegeln meinen persönlichen Geschmack. Letztlich zählt, was jeder von Euch möchte und in welchen Kleidungsstücken er sich wohl fühlt. Und dies ist wohl auch der wichtigste Tipp von allen: Verkleidet Euch nicht, sondern zieht das an, worin Ihr Euch wohl fühlt. Denn wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt, wiederspiegelt man dies auch nach aussen.


Ich hoffe jedoch, dass ich einen kleinen Einblick in meine #Workingmom-Garderobe geben konnte.


Habt einen schönen, produktiven, aber nicht zu stressigen Tag! Eure Anne


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