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Effektive Ideen fürs Kinderzimmer

Als meine Tochter noch kleiner war, hatte sie andere Wünsche und Interessen als heute mit knapp sieben Jahren. Und was ihr heute gefällt, ist schon längst nicht mehr alles in Rosa und mit Plüsch behaftet. Sie ist auch kein kleines Mädchen mehr, sondern kommt bald in die Schule. Genauer gesagt im Sommer. Und es ist in der Tat kaum zu glauben, wird sie in acht Tagen sieben Jahre alt. So bereiten wir natürlich schon alles für ihren (Traum-)Geburtstag vor und auch ihre Einschulung. Die dazugehörigen Materialien werden wir mit ihr zusammen holen, schliesslich sollen sie ihr auch gefallen und der Schulranzen perfekt sitzen. Aber wir haben es auch in ihrem neuen Kinderzimmer so gehandhabt – sie hatte, vor allem jetzt, wo sie älter ist, ein Mitspracherecht. Letztlich soll sie sich in ihrem Reich wohlfühlen. Es soll ihr Rückzugsort sein, in welchem sie gerne spielt, aber auch gerne lernt.



Das Erste, was wir ihr deshalb ins Zimmer gestellt haben, war ein Schreibtisch. Lange haben wir mit der Idee gespielt, das damals selbstgebaute Bällebad in ihr Zimmer zu stellen, doch erstens ist es zu gross und zweitens ist sie schon (O-Ton Kind) zu alt dafür. Und ein Schreibtisch ist für ein älter werdendes Kind unerlässlich. Sie kann an diesem kreativ sein, aber auch ihre Hausaufgaben erledigen.



Platz zum Spielen ist aber immer noch da und dieser Raum sollte auch geschaffen werden. Aber wenn wir schon beim Thema Spielzeug sind, dann darf hier der Geistesblitz nicht fehlen, welchen ich Anfang dieses Jahres hatte: Mein Mann räumte im neuen Jahr all die Weihnachtsbeleuchtung auf und wir hatten diese eigentlich immer in einer grossen Überseebox aufbewahrt. Für dieses Jahr hatte er jedoch eine andere Idee und so standen wir vor der grossen und stabilen Box aus Aluminium und wussten erst nicht, was wir damit hätten anstellen sollen. Dann kam ich auf die Idee, diese gereinigt ins Kinderzimmer zu stellen, um die Plüschtiere unserer Tochter darin aufzubewahren. Sie hat nämlich gefühlt einen ganzen Zoo an Drachen, Bären und Wichteln in ihrem Zimmer, für welche ich schon lange eine geeignete Aufbewahrung gesucht hatte. Zwar gab es einige tolle und hübsche Angebote, doch leider waren diese für den Haufen Plüsch vom Fassungsvermögen her zu klein. Also griff ich zum Schwamm und reinigte die Box gründlich und als ob wir es ausgemessen hatten – die Box passt perfekt zwischen ihr Bett und dem Schreibtisch. Aber das Beste ist, dass all ihre Plüschtiere darin Platz haben und man sogar den Deckel noch zumachen könnte. Dieser bleibt zwar offen, damit man all die bunten Gesichter sehen kann, doch diese Box eignet sich hervorragend zum Aufbewahren und Verstauen von Spielsachen – egal, ob Plüschtiere, Legos, Gesellschaftsspiele oder sogar Bücher.



Und apropos Bücher: Was wäre das Leben ohne Bücher? Definitiv langweilig und mit sehr wenig Bildung für uns Menschen behaftet. Aber um seine zum Beispiel Lieblingsbücher zu präsentieren sind offene Regale genau das Richtige.



Auch eigenen sich Regalleisten hervorragend zum Aufstellen von Büchern, wenn man keine Bilder an die Wand hängen möchte. Besonders hübsch ist dies, wenn die Bücher tolle Buchcover haben und man kann die Bücher auch jederzeit auswechseln. Da kommt garantiert keine Lageweile auf! Doch solche offenen Regale wie Regalleisten eigenen sich auch hervorragend, um darauf Spielfiguren zu stellen. Meine Tochter hat davon gleich zwei Leisten in ihrem Zimmer und natürlich die zwei offenen Regale in ihrer Leseecke.



Und zu guter Letzt noch drei kleine Tipps von mir


Tipp 1: Platzsparend


Um Platz im Kinderzimmer zu haben und falls das Zimmer nicht sehr gross ist, lagert am besten den Kleiderschrank aus. Falls Ihr Platz im Elternschlafzimmer habt, so legt Euch eine Schrankwand zu, in welcher die Kleider aller Familienmitglieder aufbewahrt sind. So hat jeder seinen eigenen Schrank und das Kind hat im Kinderzimmer mehr Platz zum Spielen und Toben. (Hinweis: Es muss auch nicht gleich eine Schrankwand sein, doch günstige Angebote findet man zum Beispiel im Internet.)



Tipp 2: Wenn Besuch kommt


Das erste Mal habe ich mich ganz schön aufgeregt! Meine Tochter hatte Besuch von ihren Freundinnen und eigentlich finde ich das wirklich toll. Aber als die Kinder auf dem Bett standen, mit Schokoladenhänden herumtobten und alles auf dem Bett liegen liessen, war die gute Laune erst einmal dahin. Natürlich hätte ich ja gleich daran denken können, doch die Rettung war eine Tagesdecke, welche ich auf das Bett lege. Hierbei nehme ich kurzerhand die Bettwäsche meines Kindes ins Schlafzimmer, sodass die Kinder auf der Tagesdecke nicht das Gefühl haben, auf offener See auf Wellen reiten zu müssen. Das Bett ist eben und die Tagesdecke schützt das Bettlaken und damit auch die Matratze. Und das Beste ist, dass die Decke jederzeit gewaschen werden kann und bis jetzt auch alle Flecken immer rausgegangen sind. (Hinweis: Eine solche Tagesdecke gibt es schon zu günstigen Preisen in vielen namhaften Möbelhäusern und dies auch in diversen Farben.)



Tipp 3: Aufs Geld geschaut


Es muss aber nicht immer alles neu sein, denn viele gut erhaltene Schnäppchen findet man im Internet, wie zum Beispiel die Überseebox, welche wir auf einem Verkaufsportal im Internet gefunden haben. Man muss einfach nur die Augen offen halten und oftmals findet man auch bei Verwandten oder Bekannten ein passendes Stück – für das Kinderzimmer oder sonst einen Raum im #HomeSweetHome.



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