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Die besten Biografien für Eltern, für Interessierte und Neugierige

Aktualisiert: März 15

Wenn es um Biografien geht, bin ich sehr wählerisch. Es scheint, als ob jeder Prominente eine schreibt, aber die Wenigsten interessieren mich! Doch es gibt sie selbst in diesem Genre: Die Perlen, die wirklich Spass machen zu lesen. Und deshalb habe ich meine liebsten Biografien einmal zusammengestellt. Es sind Bücher von Prominenten, welche für Eltern und auch englische Biografien.



Die ersten Bücher sind Biografien von prominenten Menschen wie Mein Leben, meine Filme von Bud Spencer. Er gehört zu den Schauspielern, die mehr waren, als nur ein Haudegen neben Terence Hill. Seit Jahrzehnten waren sie auch hinter der Kamera befreundet und dies zeigte den wahren Charakter von Bud Spencer. Er war freundlich, zuvorkommend und bodenständig. Neben seiner Schauspielkarriere war er sogar Boxer und noch vieles, vieles mehr. Ein richtiges Allround-Talent mit hohem Sympathiefaktor.


Das nächste Buch ist weniger von einem bekannten Menschen vor den Kulissen, als dahinter. Doch in 50 Jahre Backstage von Fritz Rau gibt der wohl bekannteste Musikmanager der Stars Einblicke in das Leben eines eigentlich studierten Rechtsanwalts und die Hürden bei Konzerten und Festivals. Unter Fritz Raus Fuchteln war sogar Janis Joplin und wirklich einfach hatte er es nicht. Das Buch ist interessant und sicher nicht nur für Musikliebhaber zu empfehlen.


Troublemaker von Leah Remini habe ich mir sofort nach Erscheinen gekauft. Sie gibt Einblicke in ihr Heranwachsen in der Kirche von Scientology und dem Showbusinness. Ich finde diese Biografie sehr interessant und habe das Buch förmlich verschlungen. Man erhält Einblicke in das Leben in der Kirche, ihren Austritt und ihren Werdegang zu „King of Queens.“ Leah hat so geschrieben, wie sie auch im wahren Leben ist und ich mag ihre Ehrlichkeit.



Die nächste Biografie wurde 17 Jahre nach dem Ereignis veröffentlicht, aber es ist mehr als lesenswert. Die Rede ist von Liebe ist nicht genug von Sue Klebold. In dem Buch beschreibt sie ihren Sohn Dylan Klebold, der 1999 zusammen mit seinem Schulfreund Eric Harris an dem Schulmassaker an der Columbine High School schuld war. Bei diesem verloren 13 Menschen ihr Leben und über 20 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Nicht nur musste sie damit versuchen umzugehen, dass ihr Sohn solch schreckliche Tat begangen hatte, sondern auch, dass er sich zusammen mit Eric nach dem Massaker das Leben nahm. Es ist ein erschütterndes und gleichzeitig bemerkenswertes Buch. Seit dem Erscheinen macht sich Sue Klebold auch gegen psychische Probleme stark, unter welchem ihr Sohn gelitten hatte und der Erlös des Buches geht in einen Hilfefonds für Menschen mit psychischen Problemen.


Die Biografie Das Leben ist schön von Simone Fürnschuss-Hofer zeigt das Leben mehrerer Familien wie auch jene von Simone mit einem Kind mit Down-Syndrom. Das Buch las ich während meiner Schwangerschaft, nachdem ich die Diagnose erhalten hatte, dass mein Kind womöglich das Down-Syndrom hätte. Sie kam gesund zur Welt, doch das Buch gab mir den Mut, mich für sie zu entscheiden – komme was wolle und genau das hätte ich auch getan.


Die nächste Lektüre ist nicht leichtbekömmlich, denn es geht um den Kampf eines Kindes gegen eine Krankheit. Im Buch Im Himmel warten Bäume auf dich von Michael Schophaus beschreibt der Autor 600 Tage seines kleinen Sohnes Jakob bis hin zu seinem Tod. Der kleine Mann hatte Krebs und man merkt im Buch die Hilflosigkeit des Vaters und den verzweifelten Kampf gegen eine heimtückische Krankheit.



Die letzten Bücher sind allesamt auf Englisch und wurden (noch) nicht ins Deutsche übersetzt, doch wer wie ich englischen Lektüren gegenüber aufgeschlossen ist, sollte mal zu diesen Biografien greifen. Sie sind allesamt spannend und geben Einblicke in die jeweiligen Leben. Zum einen das Buch Melissa explains it all von Melissa Joan Hart. Sie ist uns vor allem durch ihre Rolle als Sabrina aus der Serie „Sabrina – total verhext“ bekannt, doch auch ihre erste Rolle als Clarissa fand ich grossartig. Sie kommt gänzlich ohne Skandale aus und ihre Biografie ist herrlich erfrischend und sie wurde mir noch sympathischer als sie es nicht schon war.


Ich muss es ja zugeben, dass ich auch zu den „Girls next doors“ eingeschaltet habe. Darin drehte es sich um die drei Hauptfreundinnen des Playboy-Gründers Hugh Hefner. Der New York Times Bestseller Down The Rabbit Hole von Holly Madison kam 2016 auf den Markt und ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Es beschreibt ihr Leben wie auch ihren Austritt aus der Playboy Mansion und es war (leider) geprägt von psychischen Misshandlungen und letztlichen Fehlentscheidungen.


Das letzte Buch Coreyography von Cory Feldman ist die Biografie des gleichnamigen Schauspielers. Er war vor allem in den 80ern sehr bekannt, spielte nicht nur neben Tom Hanks, sondern auch in einem meiner Lieblingsfilme „Lost Boys“ mit. Schauspielern tut er schon seit er laufen kann, doch leider ist sein Werdegang geprägt von sexuellem Missbrauch und Ausbeuterei. Er möchte auf diesen Missstand in Hollywood (und das war noch vor #MeToo) hinweisen. Den Anfang machte er mit seiner Biografie. Ich mag sein Engagement und finde seine Ehrlichkeit und seinen Kampf bemerkenswert.


Ich hoffe, es sind einige Bücher für Euch mit dabei.

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